Marlow

Marlow

Berlin 1935. Obwohl Gereon Rath inzwischen zum Oberkommissar befördert wurde, muss er ausschließlich ungeklärte Todesfälle bearbeiten. Sein aktueller Fall wird für ihn selbst gefährlich: Durch die Folgen eines Taxiunfalls gerät der charismatische Ermittler ins Visier des SS-Geheimdienstes. Und im Hintergrund zieht einmal mehr der Mann die Fäden, mit dem Rath nie wieder etwas zu tun haben wollte: der Unterweltkönig Johann Marlow.

Volker Kutscher ist auch aufgrund der grandiosen Zeitporträts, die er in seinen Romanen zeichnet, und die den Alltag im Dritten Reich auf beklemmende Weise nachvollziehbar werden lassen, einer der renommiertesten und erfolgreichsten Krimiautoren unserer Zeit – und das nicht erst seit seine Romane Vorlage für die Fernsehserie Babylon Berlin wurden. Marlow ist das bisher jüngste Werk Kutschers.

Schauspiel nach dem Roman von Volker Kutscher
Bearbeitet für das Theater von Jeanette Mohr
Inszenierung: Markus Kopf
WLT Castrop-Rauxel

Mittwochs-Abo und freier Verkauf

Pressestimmen:

„Marlow ist ein Gangster, wie er im Buche steht. […] Als er eines Abends zu einem Treffen mit seinem Nazifreund Hermann Göring bestellt wird, lassen ihn die Wächter aber nicht passieren. […] Diese Szene gleich zu Beginn des gleichnamigen Theaterstücks wirft viele Fragen auf. […] Der dramaturgische Kniff diese Szene an den Anfang zu stellen, lässt einen sofort mit fiebern. […] Auch ohne die Romane Volker Kutschers zu kennen, kann man dieser Bearbeitung von Jeannette Mohr folgen. Regisseur Markus Kopf hat Glück, dass seine beiden Hauptdarsteller auch im echten Leben ein Paar sind. So können sich Maximilian von Ulardt und Franziska Ferrari als Gereon und Charly Rath auf der Bühne distanzlos fetzen oder umschwärmen – das erzeugt Dynamik.”

(WDR 5 Scala vom 19. Oktober 2020, Christoph Ohrem)

MI 17.11.21 | 19.30 Uhr

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